Leiter des Dienstleistungsbereichs der Hager Group

Martin Kaiser, Jahrgang 1971, absolvierte seine Studien in Frankreich und den Vereinigten Staaten und erwarb den Master-Abschluss im General Management (MBA) der Universität San Diego. Nachdem er zu Beginn seiner Karriere für diverse Unternehmensberatungen tätig war, wechselte er 2001 zur Gruppe Bouygues Telecom, wo er in den Bereichen Innovation, Marketing und Business Development, zuletzt als Leiter der Bereiche Marketing und Zukunftsforschung für die Digitalsparte verantwortlich war. Seit 2015 ist Martin Kaiser als Leiter des neu geschaffenen Dienstleistungsbereichs für die Hager Group tätig. Seit 2006 lehrt er zudem "Corporate Strategy" an der Pariser Hochschule "Sciences Po".

Martin Kaiser

Vortrag:

Digitale Transformation durch Digital Identity 

Martin Kaiser zeigt in seinem Vortrag, wie digitale Transformation und die Implementierung von Digital Identity es der Hager Group mit 60-jähriger Geschichte im traditionellen Großhandelsvertrieb ermöglicht hat, das Geschäftsmodell erfolgreich und schnell auf Direktvertrieb an Endkunden umzustellen

Mehr als fünf Jahrzehnte lang verkaufte die Hager-Gruppe Produkte wie elektrische Anschluß- und Verteilerlösungen ausschließlich über stationäre Großhändler. Als die Firma die Chancen (und Risiken) erkannte, die das Internet der Dinge (IoT) für die Bereiche Home-Automation und Smart Home mit sich bringt, wurde schnell klar, dass die Firma sich grundlegend und tiefgreifend werde verändern müssen, um in diesem sich schnell wandelnden Markt bestehen zu können.

Die neuen Technologien und Nutzungsmodelle für elektrotechnische Komponenten in vernetzten Wohn- und Gebäudeimmobilien erfordern eine direkte Beziehung mit den Endkunden, die nicht mehr nur einmalig ein funktionales Gerät erwerben, sondern auch eine über das Gerät via Internet realisierte Dienstleistung. Hager mußte sich in die Lage versetzen, direkte und dauerhafte Kundenbeziehungen mit Endverbrauchern aufzubauen — eine große Herausforderung für ein Unternehmen, dass bislang ausschließlich Großhändler und Elektrofachbetriebe als indirekten Vertriebskanal genutzt hatte.

Hager entschied sich, eine IT-Lösung für Customer Access and Identity Management (CIAM) von Janrain als Grundlage für das neue Geschäftsmodell einzusetzen. Diese erlaubt nicht nur die Bereitstellung von benutzerfreundlichen Self-Service-Portalen für Endkunden, sondern deckt den gesamten Bereich des Identitätsmanagements ab, angefangen von der Erstellung und Verwaltung von Nutzerkonten, dem zentralen, sicheren und hochverfügbaren Speichern von Kundendaten im Einklang mit verschiedenen internationalen Datenschutzbestimmungen (insbesondere GDPR), sowie der Analyse und Auswertung der Daten sowie deren Einbindung in CRM, CMS, ERP und andere Systeme im Bereich der Vertriebs- und Marketingautomatisierung.

Im Rahmen dieser Transformation hat die Hager Group zudem die verschiedenen Unternehmen und Marken, die im Laufe von mehr als einem halben Jahrhundert Firmengeschichte akquiriert wurden, zu einer einzigen Marke zusammengefasst, um den Kunden in 129 Ländern ein klares Firmenprofil und einheitliche und positive Kundenerfahrungen anbieten zu können. 

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News

KI-basierte API-Cybersicherheit

Ping Identity kündigte am 28.01.2019 mehrere wichtige Updates für "PingIntelligence for APIs" an, die Lösung des Unternehmens für KI-basierte API-Cybersicherheit. Zu diesen jüngsten Verbesserungen zählen ein KI-basierter Cloud-Test, eine Funktion zur Erkennung neuer Angriffsarten, Support für Splunk-Umgebungen sowie die Integration zusätzlicher API-Gateways.

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DSGVO-sicher mit der neuen Version von Airlock IAM

Das neue Release Airlock IAM 7.0 soll viele neue Features im Bereich DSGVO, Docker, Social Registration und Device Tokens bieten. Airlock IAM authentisiert und autorisiert Nutzer und leitet die Identitätsinformationen an die geschützten Applikationen weiter.

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IAM für Internet-Dinger (IOT)

Ist ein moderner PKW noch ein „Auto“ wie wir es früher kannten? Oder ist es ein komplexes Internet-Ding mit ein wenig Physik zur Fortbewegung? In jedem Fall ist das ein gutes Beispiel, um auch folgende Fragen zu anzugehen: Welche Auswirkungen haben Internet-of-Things-Projekte auf die IAM-Prozesse? Sind oder haben IoT-Devices eine Identität? 

Lesen Sie diesen Fachartikel von Peter Weierich, IPG Group, auf it-daily.net.