Rechtsanwalt, avocado rechtsanwälte 

Rechtsanwalt Ralf Schulten studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Barcelona (Spanien) und Saarbrücken. Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Staatsexamens war Herr Schulten von 1996 bis 2001 als Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei in Frankfurt am Main tätig. In 1997 übernahm er die Leitung der Rechtsabteilung der CompuTrain EDV Training GmbH in Dreieich bis er in 2001 die Position des Senior Legal Counsel EMEA Central Region bei Electronic Data Systems Corporation (EDS) in Rüsselsheim antrat.

Seit 2004 ist Herr Schulten als Partner in verschiedenen, international ausgerichteten Wirtschaftskanzleien in Frankfurt am Main tätig. Ralf Schulten nahm im Januar 2018 seine Tätigkeit bei avocado rechtsanwälte in Frankfurt am Main auf.

Ralf Schulten begleitet seit Beginn seiner anwaltlichen Tätigkeit eine Vielzahl von Projekten und Verfahren aus den Bereichen Informationstechnologie, Datenschutzrecht, Telekommunikation und Medien auf Mandanten- und Unternehmerseite. Des Weiteren verfügt Ralf Schulten über umfangreiche Erfahrungen bei IT-Vergabeverfahren der öffentlichen Hand. Er tritt darüber hinaus regelmäßig als Referent bei Vortragsveranstaltungen auf. Ralf Schulten spricht deutsch, englisch, spanisch, französisch und katalanisch.

Ralf Schulten

Workshop:

DSGVO – Fazit nach 10 Monaten

Seit die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) der EU am 25. Mai 2018 Gültigkeit erlangte, sind nunmehr 10 Monate vergangen. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, doch die EU-DSGVO brachte einiges in Bewegung. In der gesamten EU sind bis Ende September 2018 55.000 Beschwerden sowie 18.900 Meldungen von Datenschutzverletzungen bei den Behörden für Datenschutz und Informationsfreiheit eingegangen. Im November 2018 hat der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit (LfDI) Baden-Württemberg nach eigenen Angaben das erste Bußgeld nach DSGVO in Deutschland gegen einen Social Media Anbieter i.H.v. EUR 20.000 verhängt.

Die Vorschriften der EU-DSGVO machten auf Unternehmerseite zahlreiche betriebsinterne Anpassungen notwendig. Die damit verbundenen Ausgaben umfassten europaweit schätzungsweise einen dreistelligen Milliardenbetrag.

Zudem wird der Schutz persönlicher Daten auch in Ländern außerhalb der EU immer wichtiger. Es scheint deshalb nicht ausgeschlossen, dass sich andere Staaten an der EU orientieren und Kernelemente der DSGVO übernehmen. Insbesondere die weltweiten Technologieriesen müssen sich 2019 ihrer Verantwortung für den Schutz einer Vielzahl von Benutzerdaten stellen, die sie im Laufe der Jahre weltweit gesammelt haben. Viele US-Anbieter hätten europäische Nutzer blockiert, 1.100 Nachrichtenseiten seien etwa nicht mehr für eine Nutzung aus Europa freigegeben.

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News

Prof. Dr.-Ing. habil. Horst Zuse spricht am 1.12.2020

Professor Dr.-Ing. habil. Horst Zuse ist der Sohn des Erfinders des Computers, Konrad Zuse. Er berichtet von den frühesten Entwicklungen als wichtiger Zeitzeuge: Wie alles begann.

Kontrollierter Zugang zu sensiblen Daten

Systemadministratoren schaffen mit ihren privilegierten Accounts ein hohes Risikopotential, weil sie durch ihre uneingeschränkten Berechtigungen Zugriff auf alle Unternehmensdaten haben. Sorgfältige Überlegungen wie „wer benötigt wirklich einen privilegierten Zugang ins Unternehmensnetzwerk?“ und „wie werden diese Accounts sicher verwaltet?“ zahlen sich früher oder später aus. 

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Digitale Identitäten - Prognosen für 2020

Digitale Identitäten für Menschen und Maschinen werden die nächsten Jahre prägen. Darrell Long von One Identity weist in seiner Prognose auf die Zusammenhänge zwischen Robotik-Prozessautomatisierung, Cloud, Compliance, Datendiebstahl,  Künstliche Intelligenz und das Identity & Access Management hin.

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